Konduktive Ladesysteme für Elektrofahrzeuge
Gefahrlos Strom tanken
Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren und Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität machen – so will es der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung.
Damit einher geht ein Ausbau des Versorgungsnetzes: Immer mehr Ladesäulen für Elektroautos werden das Straßenbild prägen. Um diese Stromtankstellen auf Sicherheit zu prüfen und die Akzeptanz für die zukunftsweisende Technik zu erhöhen, bietet TÜV NORD CERT Herstellern und Aufstellern – beispielsweise Stadtwerken und Fuhrparkbetreibern – eine entsprechende Zertifizierung an.
Freiwillige Prüfung nach europäischen Normen
Die Prüfung der Produktsicherheit von kabelgebundenen Wechselstrom-Ladesystemen für Elektrofahrzeuge basiert auf der Norm DIN EN 61851 sowie der Niederspannungs- und der EMV-Richtlinie. Sie umfasst unter anderem die Punkte Ladebetriebsart, zulässige Oberflächentemperatur, IP-Schutzklasse, Anordnung der Steckdosen, elektrische Sicherheit, Elektromagnetische Verträglichkeit, Klimatests, mechanische Umwelteinwirkungen und Vandalismussicherheit sowie Kennzeichnung und Anweisung.
Prüfzeichen signalisiert Sicherheit
Nach erfolgreicher Prüfung können die Ladesäulen mit dem TÜV Prüfzeichen versehen werden. Es signalisiert, dass das Gerät von neutraler Stelle auf Sicherheit und Konformität getestet wurde und keine Gefahren – etwa durch Stromschläge – oder negative Beeinflussungen anderer elektrischer Geräte in der Nähe drohen.

