Ratgeber Fahrrad-Schlösser
Fahrräder hinter Schloss und Riegel
Sicherheitsverwahrung für Ihren zweirädrigen Liebling: Kaufen Sie sich ein gutes Schloss. Wenn Sie Ihr Rad zusätzlich geschickt anschließen, können Sie Ihr Leben-Gefährt auch mal allein lassen.
Ein Königreich für ein Schloss
Das Angebot an Schlössern ist riesig und manches Schloss kostet ein kleines Vermögen. Wir haben für Sie das Sortiment unter die Lupe genommen. Fazit: Es gibt keine 100-prozentige Sicherheit. Profis knacken mit dem entsprechenden Werkzeug jedes Schloss, auch das teuerste.
Trotzdem: Lassen Sie sich nicht von billigen No-Name-Produkten verführen. Sie bestehen oft aus minderwertigem Stahl und der Schließmechanismus kostet den versierten Spitzbuben nur wenige Sekunden plus ein Lächeln.
Am besten stellen Sie Ihr Fahrrad in einem abgeschlossenen Raum ab. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie es möglichst an Gegenständen anschließen.
- Die Härte für Diebe: Bügelschlösser bestehen aus einem U-förmigen Stahlbügel, dessen offene Enden mit dem Schlosskörper verbunden werden. Der verwendete Stahl trotzt auch Bolzenschneider. Nachteil: Sie sind häufig so eng, dass Sie das Fahrrad nicht an einem Baum oder einem festen Gegenstand anschließen können.
- Die Flexiblen: Speziell verstärkte Kabelschlösser sind zwischen 80 bis 100 cm lang, so dass Sie Ihr Fahrrad bequem an einem Baum oder Laternenpfahl befestigen können. Dickere Stahlseile erschweren dem Dieb die Arbeit. Wenn Stahlhülsen das innere Stahlseil ummanteln, gibt auch der gemeine Bolzenschneider auf.
- Seriöse Schlosshersteller klassifizieren ihre Schlösser in verschiedene Sicherheitsstufen. In der Regel steigt mit der Aufbruchsicherheit der Preis des Schlosses.
- Als Richtwert für die Kosten eines Schlosses gilt: Das Schloss sollte mindestens 10 % des Fahrradneuwertes kosten.
Sichern Sie wertvolle Einzelteile
Viele Gauner stehlen Einzelteile, beispielsweise Felgen. Schließen Sie Räder mit Schnellspanner gleich mit dem Fahrrad an. Einen teuren Sattel nehmen Sie am besten ab.

